In dem kürzlich veröffentlichten IPO-Prospekt (Formular S-1) von SpaceX wird der Gründer Elon Musk selbst als zentrales Risikofaktor für das Unternehmen genannt; außerdem werden zahlreiche Transaktionen zwischen den verschiedenen Firmen unter seiner Leitung offengelegt. Dem Dokument zufolge erwarb SpaceX Cybertrucks im Wert von insgesamt 131 Millionen US-Dollar von Tesla zu empfohlenen Verkaufspreisen. Zudem nutzen die beiden KI-Datenzentren Colossus I und II in Memphis, Tennessee, jeweils Tesla Megapack-Energiespeichersysteme zur Lastspitzenabdeckung – allein in den Jahren 2024 bis 2025 beliefen sich die entsprechenden Ausgaben auf 697 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig hält Tesla fast 19 Millionen Aktien der Klasse A von SpaceX; die ursprünglichen Anteile an xAI wurden nach der Fusion beider Firmen im Februar dieses Jahres in SpaceX-Aktien umgewandelt.
Im gesamten Prospekt wird xAI 356 Mal erwähnt, X (ehemals Twitter) 267 Mal sowie Tesla 87 Mal – sogar The Boring Company (7 Mal) und Neuralink (3 Mal) tauchen darin auf; dies verdeutlicht die eng miteinander verknüpften Interessen im sogenannten „Musk-Imperium“. Finanziell erwartet SpaceX für das Jahr 2025 einen Umsatz von 18,67 Milliarden US-Dollar bei einem operativen Verlust von 2,59 Milliarden US-Dollar. Im ersten Quartal dieses Jahres beliefen sich die Einnahmen auf 4,69 Milliarden US-Dollar bei einem operativen Defizit von 1,94 Milliarden US-Dollar; Experten führen diesen Verlust vor allem auf die Integration des xAI-Geschäfts zurück. SpaceX strebt eine Bewertung von rund 1,75 Billionen US-Dollar an und plant ein duales Aktiensystem – auch nach dem Börsengang behält Musk die Mehrheit der Stimmrechte an den Aktien der Klasse B.