BYD überholt mit einer Marke die drei großen japanischen Importmarken in Südkorea – erstmals im April

Die Koreanische Vereinigung der Importfahrzeuge (KAIDA) gab am 1. Juni Daten bekannt, wonach im April in Südkorea neu zugelassene Importfahrzeuge aus chinesischer Produktion mit 2.023 Einheiten erstmals die aus japanischer Produktion (1.974 Einheiten) übertrafen und historisch den dritten Platz belegten. Die vollständige Rangfolge für diesen Monat lautete: Europäische Fahrzeuge mit 16.835 Einheiten auf Platz eins, US-amerikanische mit 13.611 auf Platz zwei, chinesische und japanische Fahrzeuge auf den Plätzen drei und vier mit Anteilen von 6 % bzw. 5,8 %.

Besonders bemerkenswert ist, dass die gesamte Statistik für chinesische Fahrzeuge allein auf die Marke BYD entfiel, während die japanische Seite die drei Marken Lexus (1.079), Toyota (829) und Honda (66) umfasste. Dies bedeutet, dass BYD als einzelne Marke den Vorsprung erzielte. Analysten zufolge treibt der jüngste Anstieg der Kraftstoffpreise die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen an. Chinesische E-Autos, die sowohl Preiswettbewerbsfähigkeit als auch softwaredefinierte Fahrzeugfunktionen (SDV) bieten, erfreuen sich bei südkoreanischen Verbrauchern zunehmender Beliebtheit und schaffen die Marktgrundlage für den rasanten Aufstieg von BYD.

Yonhap