SoftBanks Q4-Nettogewinn übertrifft Erwartungen um das Sechsfache – Masayoshi Son mit 100,7 Milliarden Dollar wieder Asiens reichster Mann

Der Nettogewinn der SoftBank Group im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 belief sich auf 1,83 Billionen Yen, etwa sechsmal so hoch wie die Markterwartungen. Der Haupttreiber war eine stark gestiegene Bewertung der von SoftBank gehaltenen OpenAI-Aktien. Dadurch stieg der Aktienkurs von SoftBank am 1. Juni um 14,71 %, die Marktkapitalisierung erreichte 49,08 Billionen Yen (etwa 2 Billionen RMB) und übertraf damit offiziell Toyota Motor, das 23 Jahre lang den Spitzenplatz in Japan innehatte. Laut dem Echtzeit-Milliardärs-Ranking von Forbes stieg das Vermögen von SoftBank-Gründer und CEO Masayoshi Son auf 100,7 Milliarden US-Dollar. Damit überholte er Mukesh Ambani und Gautam Adani und wurde nach mehr als zehn Jahren wieder Asiens reichster Mensch; weltweit liegt er nun auf Platz 21.

Zu diesem Kurssprung sagte Son: „Das Ausmaß dieser KI-Welle ist mindestens zehnmal so groß wie das des Internetzeitalters, vielleicht sogar fünfzigmal so groß.“ Er bezeichnete die allgemeine künstliche Intelligenz als die grundlegendste Produktivitätsrevolution seit dem Internet und dem mobilen Internet. Dieser enorme Gewinnsprung ist die vorläufige Ernte von Sons jahrelanger Wette auf den KI-Bereich – SoftBank war an mehreren Finanzierungsrunden von OpenAI tief beteiligt und profitiert nun von den Buchgewinnen durch die gestiegene Bewertung. Damit steht Son, der wegen zahlreicher fehlgeschlagener Investitionen des Vision Fund in der Kritik stand, wieder an der Spitze des asiatischen Vermögensrankings.

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