Steam Machine Hardware Teardown: 30W Low-Power CPU mit 110W separater GPU – 1049 Dollar, schwache Bildraten bei hohen Grafikeinstellungen

Laut Valves offizieller Spezifikationsseite verfügt die Steam Machine über eine semi-kundenspezifische AMD Zen 4 CPU mit 6 Kernen und 12 Threads, maximale Turbo-Frequenz 4,8 GHz, TDP nur 30 W; GPU ist eine semi-kundenspezifische AMD RDNA 3 mit 28 CU, 8 GB GDDR6 VRAM, maximale Dauerfrequenz 2,45 GHz, TDP 110 W; System-RAM 16 GB DDR5, zusätzlich 8 GB GDDR6 VRAM unabhängig vom System-RAM; SSD in zwei Varianten: 512 GB und 2 TB NVMe, beide mit integriertem High-Speed-microSD-Kartensteckplatz. Der Tech-Blogger „入门垃圾佬“ (Einsteiger-Schrottsammler) analysierte, dass CPU und GPU beide alte 2023er-Spezifikationen unter neuem Namen sind, vergleichbar mit Ryzen 7640HS (Phoenix-Plattform, 35–54 W cTDP) bzw. Radeon RX 7600M (Navi 33 LE, RDNA 3, 90 W), anstatt einer integrierten SOC-Lösung. Der System-RAM ist als Single-Channel-Konfiguration mit 16 GB ausgeführt; aus der Größe des Kühlkörpers ist zu schließen, dass CPU- und GPU-Chips physikalisch getrennt verpackt sind.

In puncto Leistung berichtet der Blogger aus eigenen Tests, dass die Steam Machine in hochwertigen Szenarien schlecht abschneidet: Cyberpunk 2077 (1440p, mittel, Raytracing) etwa 28 FPS, Black Myth: Wukong (1440p, extrem) etwa 20 FPS, Avatar: Frontiers of Pandora (ultra) etwa 21 FPS; im Vergleichstest unter gleichen Bedingungen erreicht die PS5 im Leistungsmodus etwa 53 FPS, die Steam Machine etwa 48 FPS. Der Blogger schlussfolgert, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei einem Startpreis von 1.049 $ weit unter dem eines selbst zusammengestellten PCs in derselben Preisklasse liege. Die genannten Leistungsdaten stammen aus den Tests des Bloggers, Valve hat keine offiziellen Benchmarks veröffentlicht. Unabhängige Testinstitute (IGN, Digital Foundry, GamersNexus) haben noch keine offiziellen Tests veröffentlicht – die Daten müssen noch kreuzvalidiert werden.