Florida verklagt OpenAI und Altman: Erste US-Klage auf Bundesstaatsebene gegen ChatGPT wirft Verbindung zu Schießereien und Suiziden sowie fehlenden Kinderschutz vor

Der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, reichte am 1. Juni am Bezirksgericht von Highlands County Klage gegen OpenAI und CEO Sam Altman ein. Florida ist damit der erste US-Bundesstaat, der OpenAI wegen ChatGPT-bezogener Schäden verklagt. Die 83-seitige Anklageschrift umfasst 10 Klagegründe, darunter Verstöße gegen das Gesetz über betrügerische und unlautere Handelspraktiken von Florida (4 Punkte), Produkthaftung (2 Punkte), fahrlässiges Verhalten (2 Punkte), betrügerische Falschaussage (1 Punkt) sowie öffentliches Ärgernis (1 Punkt). Als Beklagte werden fünf Unternehmenseinheiten von OpenAI sowie Altman persönlich genannt. Florida fordert für jeden Verstoß zivilrechtliche Geldstrafen von bis zu 10.000 US-Dollar, Unterlassungsverfügungen, Gewinnabschöpfung sowie eine gerichtliche Anordnung, die ChatGPT verbietet, Daten von Kindern unter 13 Jahren ohne elterliche Einwilligung zu sammeln. Uthmeier erklärte auf der Pressekonferenz: „Sam Altman und ChatGPT haben sich für das KI-Rennen entschieden, nicht für die Sicherheit der Kinder. Sie haben sich für Profit entschieden, nicht für die öffentliche Sicherheit.“