Berichten zufolge wird iOS 27 eine KI-gestützte Rechtschreibprüfung sowie natürliche Sprachbefehle erhalten

Laut einem Bericht von Bloomberg vom 18. Mai, der sich auf informierte Quellen beruft, arbeitet Apple an drei neuen KI-Funktionen für iOS 27 und iPadOS 27. Erstens wird das verbesserte Schreibwerkzeug einen Grammatik-Checker ähnlich zu Grammarly erhalten: Ein halbtransparentes Menü erscheint am Bildschirmrand, zeigt den Originaltext neben den Korrekturen und erlaubt es dem Nutzer, Änderungen einzeln zu akzeptieren, alle auf einmal zu übernehmen oder zu ignorieren. Zudem gibt es nun einen Toggle-Schalter namens „Write With Siri“ oberhalb der Tastatur; aktiviert man ihn, wenn sich der Cursor in einem Texteingabefeld befindet, erscheint zusätzlich die Option „Help Me Write“. Zweitens lässt sich die App Shortcuts künftig mittels natürlicher Sprache nutzen – man beschreibt lediglich sein Vorhaben, und das System erstellt automatisch den entsprechenden Workflow, wodurch die Einrichtung deutlich vereinfacht wird. Drittens erhält der Hintergrundbild-Selector eine Funktion zur KI-generierten Gestaltung von Wallpapers durch Image Playground; diese können sowohl für das Sperrbildschirm als auch für das Hauptdisplay verwendet werden. In iOS 27 wird Image Playground außerdem mit einem realistischeren Bildmodell ausgestattet.

Diese Funktionen wurden bislang noch nicht offiziell angekündigt; die genannten Quellen baten um Anonymität. Apple plant, iOS 27 am 8. Juni 2026 während der WWDC 2026 vorzustellen; die finale Version soll im September veröffentlicht werden. Bloomberg weist darauf hin, dass Apple damit versucht, das Vorfeld, das Samsung und Google bei KI-Features für Endnutzer bereits abgedeckt haben, aufzuholen: Beide Firmen bieten generative Android-Widgets sowie intelligentere Sprachsteuerung an, während Samsungs Galaxy-Geräte über ein breiteres KI-Paket verfügen. Das neue Schreibwerkzeug in iOS 27 baut auf den 2024 eingeführten Writing Tools auf; die Integration des Grammatik-Checkers erweitert dessen Fähigkeiten nun sogar auf syntaktischer Ebene – womit direkte Konkurrenz zu Drittanbieter wie Grammarly entsteht.

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