Chinesische Botschaft in Indonesien warnt: Telefonbetrüger, die zuvor in Kambodscha und anderen Ländern aktiv waren, ziehen nach Indonesien.

Die chinesische Botschaft in Indonesien veröffentlichte am 27. Mai eine konsularische Warnung. Darin heißt es, dass sie in jüngster Zeit zahlreiche Hilfegesuche von chinesischen Staatsbürgern erhalten habe, die Opfer von Telekommunikationsbetrug in Indonesien geworden seien und dabei erhebliche Verluste erlitten hätten. Die Botschaft wies darauf hin, dass es Anzeichen dafür gebe, dass Personen, die zuvor in Ländern wie Kambodscha im Bereich Telekommunikationsbetrug tätig waren, nach Indonesien abgewandert seien, um dort weiterhin Betrügereien zu begehen; indonesische Behörden hätten bereits mehrere Unterschlupfe dieser Täter aufgedeckt. Derzeit sind in Indonesien vor allem folgende Betrugsformen verbreitet: Betrug unter Vorspiegelung als Mitarbeiter staatlicher Behörden, Währungsumtauschbetrug, Visabetrug, sogenannter „Schweinemast-Betrug“, „Hinterhalt-Betrug“ sowie Betrug im Zusammenhang mit Kauf und Verkauf von Investitionsprodukten. Die Botschaft rät chinesischen Staatsbürgern, keine persönlichen Informationen an Fremde weiterzugeben, nicht leichtfertig Geldbeträge zu überweisen oder auf unbekannte Links zu klicken. Sollten sie Opfer eines Betrugs geworden sein, können sie die indonesische Polizei unter der Nummer +62-110 bzw. die globale Hotline für konsularischen Schutz des Außenministeriums unter +86-10-12308 kontaktieren.

Chinesische Botschaft in Indonesien