NVIDIA veröffentlichte am Mittwoch die Geschäftszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027: Der Umsatz belief sich auf 81,6 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die von Wall Street erwarteten 78,9 Milliarden US-Dollar. Allein der Bereich Rechenzentren steuerte 75,2 Milliarden US-Dollar bei und blieb somit der stärkste Wachstumstreiber des Unternehmens. Zudem kündigte NVIDIA eine zusätzliche Aktienrückkaufgenehmigung in Höhe von 80 Milliarden US-Dollar ohne zeitliche Begrenzung an; außerdem wurde die vierteljährliche Dividende pro Aktie von 0,01 US-Dollar auf 0,25 US-Dollar erhöht – diese wird ab dem 26. Juni ausgezahlt.
Für das zweite Quartal prognostiziert NVIDIA einen Umsatz von rund 91 Milliarden US-Dollar (±2 %), was ebenfalls über den Markterwartungen von 86,9 Milliarden US-Dollar liegt. Colette Kress, Finanzchefin des Unternehmens, erklärte im Earnings-Call, dass die Umsatzaussichten für das CPU-Geschäft im laufenden Geschäftsjahr bereits nahezu 20 Milliarden US-Dollar erreichen. Zu beachten ist zudem, dass die geplanten Ausgaben der großen US-Technologiekonzerne für KI-Infrastruktur im Jahr 2026 voraussichtlich über 700 Milliarden US-Dollar liegen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den rund 400 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 – wodurch die Nachfrage nach NVIDIA-Chips weiter gestützt wird. Laut dem Analysehaus eMarketer ist es mittlerweile zur Regel geworden, dass NVIDIA die Erwartungen übertrifft; nun steht im Fokus der Märkte, ob die Nachfrage nach KI-Rechenleistung zwischen 2027 und 2028 weiterhin stabil bleibt.