Eine Boeing 767 der United Airlines startete am 30. Mai gegen 18:00 Uhr vom Newark Liberty International Airport in New Jersey mit 190 Passagieren und 12 Besatzungsmitgliedern in Richtung Palma de Mallorca, Spanien. Nach etwa drei Stunden Flug stellte die Besatzung fest, dass zwei Passagiere ihre Bluetooth-Geräte nicht wie vorgeschrieben ausgeschaltet hatten und eines davon mit einem bedrohlich wirkenden „Wort aus vier besonderen Buchstaben“ benannt war. Nach mehrfachen Durchsagen ohne Reaktion kontaktierte die Besatzung die United-Zentrale in Chicago und entschied um 21:37 Uhr zurückzukehren. United machte keine weiteren Angaben zu den Einzelheiten.
Nach der Rückkehr in Newark durften die Passagiere nur mit Reisepass und Handy von Bord gehen. Nach einer erneuten Sicherheitskontrolle durch die Transportation Security Administration (TSA) und den Customs and Border Protection (CBP) verließen sie am 31. Mai mit einer neuen Besatzung auf einem Ersatzflug den Flughafen und erreichten Palma am Nachmittag. Der Vorfall ist ein Beispiel für das Sicherheitschaos bei United Airlines im Mai: Am 29. Mai musste ein Inlandsflug aufgrund von Fehlverhalten eines Passagiers notlanden; Anfang des Monats gab ein Pilot einem Passagier eine 30-Sekunden-Warnung wegen eines unangemessenen Hotspottnamens; im selben Monat kollidierte ein anderes Flugzeug bei der Landung in Newark mit einer nahegelegenen Autobahnlaterne und einem fahrenden Anhänger, dessen Fahrer leicht verletzt wurde.