Fantia zieht Überarbeitung der Mosaikstandards für 2D-Genres vorübergehend zurück, erneute Beratung mit Rechtsbehörden

Die Kreativen-Unterstützungsplattform Fantia gab am 29. Mai auf ihrem offiziellen X-Account bekannt, dass sie „zu den vorherigen Standards zurückkehrt, bis neue Standards festgelegt sind“, nachdem eine Richtlinienüberarbeitung, die die Korrektur- und Mosaikstandards für erwachsene 2D-Werke drastisch verschärft hatte, bei den Kreativen für Verwirrung gesorgt hatte, und entschuldigte sich. Das Unternehmen gab an, dass es derzeit erneut mit den angesprochenen rechtlichen Stellen über die zukünftige Politik und Standards des 2D-Genres diskutiere, und forderte die Kreativen auf, bei der Überarbeitung früherer Werke „bis zur nächsten Ankündigung zu warten“. Der Auslöser des jüngsten Aufruhrs war die Ankündigung der Überarbeitung am 19. Mai. Die neuen Standards machten eine „Mosaikverarbeitung, bei der die ursprüngliche Form des Objekts nicht erkennbar ist“ zur Pflicht und behandelten transparente Mosaike, dünne Weichzeichnungen und Linien als mangelhaft. Da die Regelung nicht nur für neue Beiträge, sondern auch rückwirkend für frühere Werke galt und bei Verstößen Sperrungen und eine Anzeige bei der Polizei angedeutet wurden, stieß sie in den sozialen Medien auf heftigen Widerstand. Fantia erklärte, dass der Hintergrund dieser Überarbeitung strenge Anweisungen und Kritik von relevanten Behörden aus rechtlicher Sicht gewesen seien, und die Auffassung verbreitete sich, dass der Betreiber die Regeln nicht freiwillig verschärft habe. Die neuen Standards und das Datum des Inkrafttretens sollen „so schnell wie möglich“ bekannt gegeben werden.