Der ehemalige Chefredakteur der Global Times, Hu Xijin, kritisiert Huang Renxuns Kommentar zum Taoding-Gesetz als „sehr ungenerös“: Dabei könnten leicht die Interessen von Nvidia eine Rolle spielen.

Nachdem Nvidia-CEO Jensen Huang in Taipeh öffentlich erklärte, das Tao-Gesetz von Huawei sei ein Durchbruch für das Unternehmen, TSMC aber zehn Jahre voraus sei, kritisierte der frühere Chefredakteur der Global Times, Hu Xijin, in einem Beitrag auf Weibo Huangs Aussage als „nicht sehr großzügig“. Hu schrieb, dass Huang zwar ein Top-Chip-Experte sei, aber eine Bewertung des Tao-Gesetzes „leicht von Nvidias Eigeninteressen beeinflusst werden könne“. Er verwies darauf, dass Huaweis Vorschlag, die geometrische Verkleinerung durch eine zeitliche Verkleinerung zu ersetzen und die Signallaufzeit durch innovative Techniken wie Logikfaltung zu verkürzen, „in der Halbleiterbranche tatsächlich etwas sei, worüber bisher kaum jemand gesprochen habe“. Hu ist der Ansicht, dass Nvidia und TSMC am stärksten herausgefordert wären, wenn sich das Tao-Gesetz vollständig durchsetzen ließe. Daher wolle Huang „die Bedeutung des Tao-Gesetzes nicht überbetonen und wolle auch nicht, dass es Erfolg hat“.

Lianhe Zaobao